Ein Tipp hinsichtlich Outsourcing der IT-Betreuung des firmeneigenen Netzwerks.

Es wurde schon öfters die Frage an mich herangetragen - "Ich fühle mich von meinem IT-Dienstleister ungesund abhängig. Was kann ich tun?"

Vorweg gesagt - Unterschiedliche Unternehmensgrößen stellen unterschiedliche Anforderungen an das Outsourcing der IT-Betreuung.

Aber besonders im KMU-Bereich findet man öfters Unternehmen ohne eigenes IT-Personal und somit liegt auch das gesamte Wissen über die IT beim Dienstleister.

Nachfolgend eine kurze Liste welche Informationen dennoch im eigenen Unternehmen aufliegen und verfügbar sein sollten:

  • Zugangsdaten von administrativen Benutzerkonten
    =Benutzerkonto mit höchsten Rechten um u.a. Konfigurationen und Systeminformationen lesen und im Notfall ändern zu können. Bestehend aus Benutzername & Kennwort.

  • Zugangsdaten
    Zugangsdaten von Geräten der Netzwerkinfrastruktur (z.B. Router, Firewall etc.)

  • Datenträger
    Z.B. zur Neuinstallation oder Wiederherstellung eines Systems.

  • Lizenzdokumente
    Zum Nachweis der legalen Verwendung von Software.

  • Lizenzkeys
    Z.B. zur Neuinstallation eines Systems.

  • Systemdokumentation
    Dokumentation der Konfiguration der Server, Endgreäte und Netzwerkinfrastruktur (z.B. Router, Firewall, USV, etc.), sowie der laufenden Dienste und verwendeten Applikationen und Programme.
    Eine dataillierte Systemdokumentation kann mitunter sehr umfangreich und zeitaufwendig in der Erstellung sein.

  • Datensicherung
    Beschreibung welche Daten und System gesichert werden, wie diese gesichert werden, wo die desicherten Daten liegen, und wie diese nach einem Fehlerfall wiederhergestellt werden können.

  • Kontaktdaten
    Kontaktinformationen des betreuenden Unternehmens.
    Div. Mailadressen und Telefonnummern, etc, und die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten der zugehörigen Personen und Stellen.

  • Verträge
    Alle Vertragsdokumente die mit dem betreuendem Unternehmen geschlossen wurden.